Küstenschutzschiffe (KSS) – 34 Jahre im Dienst der Volksmarine, Teil 3
Dritter Teil der Broschürenreihe der Marinekameradschaft KSS e.V. (Bearbeitungsschluß Dezember 2003, herausgegeben Januar 2004) mit Erinnerungen an die Anfangsjahre der Küstenschutzschiffe Projekt 50, dem Nachdruck eines Erinnerungsalbums zum ersten Flottenbesuch in Gdynia 1957, Berichten über Brände auf KSS, der Überführung des KSS „Rostock“ von Sewastopol nach Warnemünde 1978, einer Sturmfahrt der KSS „Parchim“ und „Bad Doberan“, dem Stabsdienst im Stützpunkt, zehn Anekdoten unter „Amüsantes“ sowie Anhängen zu Nachrichten-, Funkmeß-, Waffenleit-, hydroakustischen und Navigationsanlagen der Projekte 50 und 1159, zum Munitionsverbrauch der 100-mm-Geschütze, einer überarbeiteten Ereignistafel und Grafiken von Hans Räde.
Inhalt
Vorwort
- Vorwort/KontaktadressenSeite 3
Episoden und Gedanken
- Ulrich MädelSeite 4–11
- Broschüre der Politischen Verwaltung der SSK der DDR (1957)Seite 11–16
- Ulrich Mädel, Horst WilhelmSeite 16–22
- Klaus Martin, Wolfgang Rusch, Günter Senf, Fred Fleischer, Dietrich MahlkowSeite 23–30
- W. Lödel, D. VoglerSeite 30–32
- Hans SteikeSeite 32–37
Amüsantes
- Hans SteikeSeite 38
- Hans SteikeSeite 38–40
- Lothar KolditzSeite 40
- Hans SteikeSeite 41
- Hans SteikeSeite 41–42
- Thomas RahmigSeite 42–43
- Hans SteikeSeite 43–44
- Hans SteikeSeite 44–46
- Hans SteikeSeite 46–47
- Hans SteikeSeite 47
Anhänge
- Marinekameradschaft KSS e.V.Seite 48–49
- Marinekameradschaft KSS e.V.Seite 50–52
- Marinekameradschaft KSS e.V.Seite 53–54
- Manfred KretzschmarSeite 55–56
- Anhang 5: Ereignistafel (überarbeitet und ergänzt)Seite 57–67siehe Gesamt-Ereignistafel (Stand 2012)
- Hans RädeSeite 68–69
Vorwort
Die Zeit ist schnelllebig. Erst vor einem Jahr hatten wir den 2.Teil unserer KSS-Broschüre vorgestellt. Dank der fleißigen Mitarbeit vieler Kameraden können wir jetzt Teil 3 präsentieren mit bisher nicht veröffentlichten oder wenig bekannten ernsthaften und lustigen Geschichten um KSS, mit neuen Anhängen und einer überarbeiteten Ereignistafel. Wieder - je nach Bedarf – entweder als CD oder als Computer-Ausdruck.
Besonders erfreulich: Mehr und mehr melden sich auch ehemalige KSS’ler zu Wort, die nicht Mitglied unserer Kameradschaft sind, uns aber selbstlos ihre Erinnerungen in verschiedenster Form zur Verfügung stellen. Da werden eigenständige Beiträge geliefert, wie zum Beispiel von Ulrich Mädel, dem ersten LI des späteren Schiffes „Ernst Thälmann“, der über den Beginn seiner Dienstzeit und einen Maschinenraumbrand im Jahre 1958 berichtet. Diese Episoden reichte er bereits ein, als er noch gar nicht unserer Kameradschaft angehörte. Oder es wird Mitarbeit in „Autorenkollektiven“ zugesagt, wie von Günter Senf, legendärer erster Kommandant des KSS „Rostock“, von Fred Fleischer oder Dietrich Mahlkow. Alle drei haben an der Schilderung der Überführung der „Rostock“ von Sewastopol nach Warnemünde mitgewirkt. Volker Hartwig, ehemaliger Kesselgast auf dem KSS 1-61 (der späteren „Ernst Thälmann“) stellte uns ein mit reichlich Text versehenes Erinnerungsalbum zur Verfügung, das alle Teilnehmer am ersten Auslands-Flottenbesuch der Seestreitkräfte der DDR erhalten hatten. Andere bringen sich mit Auskunftsmaterial aller Art ein oder liefern Ideen, was sich doch noch lohne, festgehalten zu werden. So erhielten wir von Manfred Kretzschmar den Anhang 4 zu diesem Broschürenteil und Wolfgang Lödel stellte uns einen Artikel der Zeitschrift „Ausbilder“ zur Verfügung, der sich ausbeuten ließ. Eine Arbeitsgruppe ehemaliger SHD-Angehöriger (Herr Küßner, Herr Ortel, Herr Lede), die sich mit der Geschichte der Volksmarine befasst, hat uns erneut bei der Aktualisierung unserer Ereignistafel unterstützt. So macht die Arbeit wirklich Spaß!
Worüber wir uns nicht freuen: Leider hinken wir mit Geschichten zum KSS Pr. 133 immer noch hinterher. Das kann auch die eine Episode „Bei Windstärke 11 bis 12 und schwerer See“ nicht kaschieren. Hier kommen wir ohne Unterstützung von „außen“ nicht weiter. Wer kann uns dazu mit Ideen, besser noch mit Beiträgen, helfen?
Zufrieden sind wir auch mit der Resonanz, die die Homepage unserer Kameradschaft mittlerweile gefunden hat. Im Schnitt verzeichnen wir monatlich 200-300 Klicks auf unseren Internet-Auftritt. Es wäre schön, wenn sich diese Besucherzahl auch deutlicher im Forum, das sich zu einer Plattform maritimen Gedankenaustausches entwickeln sollte, wiederfände. Gelesen wird es viel. Aber es sind einfach noch zu wenig Marine-Freaks und KSS’ler, die sich aktiv in die Diskussionen einschalten oder eigene Themen eröffnen. Warum eigentlich so zurückhaltend? Selbst als Anfänger kann man sich schnell im Forum zurechtfinden. Und für ganz Ängstliche halten wir Forum-Hinweise bereit, die helfen, Anfangs-Hürden –meist sind es ja doch nur die selbst aufgebauten - schnell zu überwinden.
An dieser Stelle sei wieder allen gedankt, die durch Ideen, Artikel, Bilder und Informationen an der Fortsetzung unserer Broschüre mitgewirkt oder ihre Vervielfältigung übernommen haben.
— Der Vorstand
[Kontaktadressen entfernt]
