Seekrankheit
4 Beiträge zum Schlagwort „Seekrankheit“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Bernd EueEpisoden und GedankenBroschüre Teil 51982Projekt 133.1
Bernd Eue, Chef der 4. UAWSA, ergänzt aus persönlicher Sicht den in Teil 3 abgedruckten „Ausbilder“-Artikel über die Sturmfahrt der KSS „Bad Doberan“ (222) und „Parchim“ (242) Ende Oktober 1982. Als kurzfristig eingesetzter Chef der BUSSG begleitete er ein U-Boot der Bundesmarine bei Windstärke 11-12 bis zur Ostgrenze der Operationszone; 75 % der Besatzung fielen seekrank aus, der Oberkoch fuhr Ruder. Nach dem Einlaufen in Saßnitz folgten Vorwürfe der 4. Flottille, bis Vizeadmiral Hesse den Besatzungen Anerkennung aussprach.
- Ulrich KornAmüsantesBroschüre Teil 61956–1957Projekt 50
Drei Episoden um den stillen sowjetischen Berater Ognjew, der nach der Indienststellung der ersten beiden KSS an Bord half: sein geheimnisvolles Köfferchen mit Proviant, seine Reaktion auf die Notverpflegung während der ersten Fahrt nach Saßnitz und ein unfreiwilliges Erlebnis unter dem „Wackeltopp“ bei schwerer See.
- Karl-Heinz FenglerAmüsantesBroschüre Teil 81968–1971Projekt 50
In Reimform erzählt Karl-Heinz Fengler von seiner Dienstzeit 1968 bis 1971 als Stabsmatrose im GA-III auf dem KSS „Ernst Thälmann“: Grundausbildung auf dem Dänholm, Werftzeit, Spezialausbildung, U-Jagd im Adlergrund, Auslandsfahrt nach Baltijsk, Landgangsverbot in Saßnitz und das Bordfest mit Neptun im Teepott.
- Hartwig NiemannEpisoden und GedankenBroschüre Teil 101957Projekt 50
Hartwig Niemann, 1957 Kesselgast im GA-V des KSS 1-61, erinnert sich an die Fahrt nach Baltijsk zu einer Kommandostabsübung der Verbündeten Flotten, an seine Vorgesetzten und den Besuch auf dem sowjetischen Kreuzer „Ordzhonikidze“. Er schildert die Geschichte des Kreuzers – die Crabb-Affäre in Portsmouth 1956 und das Ende als indonesische „Irian“ – und das Wiedersehen mit den Kameraden der „GA-V-Fraktion“ im Traditionsverein Sassnitz.
