Zum Inhalt springen
Wappen der Marinekameradschaft KSS e.V. Warnemünde: Anker mit LorbeerkranzDie Geschichte von KSSKüstenschutzschiffe der Volksmarine 1956–1990
Projekt 133.1 · Parchim-Klasse

KSS „Lübz“

U-Boot-Abwehr-Schiff des Projektes 133.1 (Parchim-Klasse) mit der Bordnummer 221, gebaut auf der Peenewerft Wolgast, in Dienst gestellt am 12. Februar 1982.

Klasse
Parchim-Klasse (NATO) · Projekt 133.1
Typ
U-Boot-Abwehr-Schiff; mit Anordnung 44/86 des Chefs der Volksmarine ab 1. Dezember 1986 als Küstenschutzschiff 3. Ranges bezeichnet
Bordnummern
221
Bauwerft
VEB Peenewerft Wolgast
Indienststellung
12. Februar 1982
Außerdienststellung
Mit dem 2. Oktober 1990 hörte die Volksmarine laut Einigungsvertrag auf zu bestehen; am 3. Oktober 1990 wurden Stützpunkte, Schiffe, Technik und Personal von der Bundesmarine übernommen.
Verbleib
Die Ereignistafel führt die „Lübz“ unter den Schiffen, die nach dem 3. Oktober 1990 zeitweilig im Flottendienst verblieben.
Stützpunkt
Warnemünde
Verband
2. UAWSA, ab 1984 2. KSSA der 4. Flottille

Geschichten und Beiträge

2 Beiträge
  • Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 21985Projekt 1159Projekt 133.1

    Hans Steike, damals Chef der KSS-Brigade und Stellvertreter des Stabschefs, berichtet über das 6. Gemeinsame Geschwader der Verbündeten Ostseeflotten 1985 unter polnischer Führung: Vorbereitung und Hafenausbildung in Gdynia, die Fahrt durch Nordsee bis zu den Shetlands und Faröern mit U-Jagd-, Artillerie- und Luftzielschießen sowie den Wettbewerb um die Geschwaderpokale, bei dem die „Rostock“ den Artilleriepokal gewann. Abschließend blickt er auf seine späteren Geschwaderteilnahmen 1987 und 1990 zurück.

  • Sport und Technik 12/86 (Siegfried Wagner)In alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 91974–1986Projekt 133.1

    Reportage aus „Sport und Technik“ 12/1986 über Kapitänleutnant Uwe Dotzlaff, ehemaliger DDR-Flossenschwimmer und seit 1984 Kommandant des KSS „Lübz“. Der Autor, ein früherer Tauchsportkamerad, begleitet ihn an Bord und lässt ihn über die Anforderungen an einen Kommandanten sprechen. Zugesandt von Wolfgang Peschenz.

Aus der Ereignistafel

Gesamte Chronik

1982

Indienststellung des KSS Pr. 133 „Lübz“ (221)

1985

Teilnahme der KSS „Rostock“, „Bützow“ und „Lübz“ am 6. Gemeinsamen Geschwader unter Führung der PSKF. Die „Rostock“ gewinnt den Artillerie-Pokal.

1986

7. Gemeinsames Geschwader unter Führung der BF bei Teilnahme der KSS „Rostock“, „Lübz“ und „Waren“. Die „Rostock“ gewinnt drei Pokale: „Bestes Kampfschiff“, „Bestes UAW-Schiff“, „Bester Navigationsabschnitt“.

1989

Takt. Training der UAW-Kräfte der VM mit einem polnischen U-Boot. Daran nehmen 8 KSS der 4.Flottille (142, 143, 221, 222, 223, 242, 243, 244) und 3 KSS der 1. Flottille teil.

1990

Die KSS „Lübz“ und „Perleberg“ nehmen in Baltijsk an den Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag des Warschauer Vertrages teil.

Laut Einigungsvertrag werden Stützpunkte, Schiffe, Technik und Personal der Volksmarine von der Bundesmarine übernommen. Zeitweilig verbleiben noch im Flottendienst: Projekt 1159: „Rostock“, „Halle“ Projekt 133: „Wismar“, „Lübz“, „Teterow“, Gadebusch“, „Grevesmühlen“.

1991

Letzte Fahrt der KSS 133 der ehemaligen 4. Flottille: Die „Lübz“ und die „Wismar“ besuchen zu einer Ausbildungsfahrt Wilhelmshaven. Hin- und Rückreise erfolgen durch den Nord-Ostsee-Kanal.

Nach oben